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Simulationstechnik


Projektbeispiel

In einem Ausbildungszentrum für das Betriebspersonal von Kernkraftwerken werden u.a. an einem Simulator die normalen Fahrweisen und Bedienungen sowie die Beherrschung von Stör- und Schadensfällen geübt.

Die wegen der Realzeitanforderungen vorgenommenen Simulations- Vereinfachungen hatten zur Folge, dass die Modelle Erweiterungen in den Anforderungen an Zustände und Fahrweisen nicht immer nachbilden konnten; außerdem waren nachträgliche Kraftwerks-Erweiterungen, die auch am Simulator nachgerüstet werden mußten, in den Simulationsmodellen einfach nicht implementiert.

Wir erhielten daher den Auftrag, für den Speisewasserbehälter und Teile des Speisewasser-Systems die vorhandenen Simulationsmodelle entsprechend den neuen Anforderungen zu überarbeiten oder falls erforderlich zu ersetzen.

Die Änderungen im Speisewasser-System waren durch Erweiterungen der bestehenden Modelle realisierbar; für den Speisewasserbehälter mußten wir jedoch ein neues Modell entwerfen, das wir zur Verifikation und ersten Parametrierung zunächst in FORTRAN in einer Testumgebung auf dem PC entwickelten, bevor es in MACRO-Assembler übertragen und im Zielrechner (PDP11) implementiert wurde.

Mit den so erweiterten Simulationsmodellen konnten alle Anforderungen abgedeckt und die Qualität der Ausbildung deutlich verbessert werden.

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Schwerpunkte:

  • mathematische Modelle physikalischer Zusammenhänge in verfahrenstechnischen Systemen und Komponenten
  • Realzeitsimulation
  • Simulation in Training und Ausbildung
  • Simulation als Entwurfshilfsmittel der regelungstechnischen Entwicklung
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